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Lotte

Weibchen

geschl.  02.12.2013/ Einzug: 13.12.2015

 

 

Farbschlag: rezessiver Schecke, EGG II 1f, dunkelblau

 

 

Erklärung ihres Farbschlags: Rezessive Schecken fallen durch ihre sehr unregelmäßige Gefiederfarbe auf. Sie vererben ihre Merkmale rezessiv. Lottes Körpergefiederfarbe ist dunkelblau und lässt sich auf der unteren Vorderseite, am Bürzel und auf Teilen des Rumpfes erkennen. Die restliche Körperfarbe fließt vom knallgelben Kopf zum oberen Rumpf über die Flügel und ist relativ klar von der dunkelblauen Körpergefiederfarbe abgegrenzt..... also völlig anders als bei einem Rainbow, bei dem die Farben ineinander verlaufen und sich auch vermischen. Reste der schwarzen Wellenfärbung kann man unregelmäßig direkt hinter ihren Augen und auf den Flügeloberseiten erkennen. Ihre Wangenflecken sind dunkelblau und weiß. Das  EGG II 1f (Europäische Gelbgesicht II einfaktorig) bewirkt, daß man durch die Farbmischung grünlich-türkisfarbenes und auch blaues Gefieder entdecken kann, was ihre Färbung besonders interessant und farbenfroh wirken lässt

 

Das Wunderschöne an ihr sind ihre komplett schwarzen Augen, die sie ihr ganzes Leben lang behalten wird und immer jünger aussehen läßt, als sie in Wirklichkeit schon ist. Sie bleiben ohne die weißen Irisringe und sind typisch für rezessive Schecken. Ihre Wachshaut ist braun.

 

In letzter Zeit ist bei meinen Kostbarkeiten ja so einiges passiert und eigentlich wollte ich keine neuen Vögel mehr aufnehmen, weil mich die vielen unterschiedlichsten Krankheiten dieser wundervollen Vögel frustrieren. Da jedoch seit einigen Wochen der zu diesem Zeitpunkt 6jährige Sam unsere Lilly stalkt und diese kaum in Ruhe läßt, entschloß ich mich nochmals, um sie zu entlasten, doch wieder ein neues Weibchen aufzunehmen.

Hier ist sie nun - unsere Lotte! Während der einstündigen Rückfahrt zu uns saß sie sehr entspannt in der kleinen Transportbox und schnabulierte die mitgebrachte Hühnerhirse und beobachtete alles. Sie wirkt neugierig und unbeschwert. Futtern scheint eines ihrer liebsten Hobbies zu sein, denn zu Hause, noch in der Transportbox, habe ich die Gelegenheit genutzt und sie gewogen... es sind 65 g. Das heißt, daß sie bei den Kostbarkeiten hoffentlich etwas abspecken wird.

 

Die Neue ist ein wunderschöner, sehr farbenfroher Wellensittich, den ich bei einer befreundeten Wellensittichliebhaberin "mitnehmen" durfte, um in meiner Außenvoliere wieder einmal für Geschlechtergleichstand zu sorgen. Sie wurde abgegeben, da die Besitzerin ihren Wellensittichbestand aus privaten Gründen aufgeben will. Lotte wird nun bei meinen Kostbarkeiten das Gefüge ganz sicher neu durchmischen. Ich bin sehr gespannt darauf, wer von meinen Kostbarkeiten sich näher mit ihr beschäftigen, bzw sich eventuell sogar verlieben wird. Hoffentlich wird es Sam sein!

 

Wenn ein neuer Wellensittich in eine bestehende Gruppe entlassen wird, kommt natürlich für beide Seiten Stress auf. Dieser Stress kann positiv sein, da er Abwechslung in den Alltag bringt; dieser Stress kann allerdings auch negativ für einen Vogel der bestehenden Gruppe sein, wenn durch die Anspannung vorhandene, bisher versteckte Unsicherheiten in der Gesundheit dadurch zum Ausbruch gelangen. Ich werde alles aufmerksam beobachten und freue mich auf die gemeinsame Zeit mit der Neuen. Herzlich Willkommen!

 

Im Augenblick haben wir Dezember und das ist nicht gerade die ideale Zeit für einen Wellensittich, um von Wohnungshaltung in eine Außenhaltung zu wechseln. Sie hatte keine Zeit, sich an die unterschiedlichsten Klimaverhältnisse zu gewöhnen, bevor der Winter mit seinem Frost und der Kälte Einzug hält. Glücklicherweise ist es dieses Jahr für die Jahreszeit zu warm. Im Schutzhaus werde ich die Temperatur des Frostwächters erhöhen, sodaß kaum ein Unterschied besteht zur bisherigen Wohnungshaltung. Innerhalb einiger Wochen wird die Temperatur einfach in ganz kleinen Schritten wieder heruntergeregelt, damit der Temperaturunterschied zwischen Schutzhaus und Flug in der Außenanlage nicht zu groß ist.

 

Bevor Lotte hier einzog, war schon helle Aufregung bei meinen restlichen Kostbarkeiten. Es hatte sich herumgesprochen, daß eine kleine Wellensittichdame hier einziehen wird und man machte sich so seine Gedanken:

15. Dezember 2015 - Seit Sonntagabend lebt nun also eine neue, knallbunte Schönheit bei uns. Gestern bewegte sie sich nicht aus dem Schutzhaus heraus, sondern erkundete erst einmal dort in aller Ruhe und ohne Scheu ihr neues Zuhause. Sogar der von meinen Kostbarkeiten noch so gut wie nie benutzte Wellensittich-Adventskranz wurde von ihr schon ausgetestet und für gut befunden. Meine restlichen Wellensittiche staunten nicht schlecht. Ich war froh, daß sie die Schutzhütte nicht verließ, da sie ja aus Wohnungshaltung kommt und ich nun ängstlich bin, daß sie sich nicht verkühlt. Glücklicherweise haben wir momentan schönes Wetter und in der Hütte kann sie sich aufwärmen.

 

Lotte zeigt sich hier als mutiges, neugieriges und unternehmungslustiges, junges Weibchen, welches heute dann den Gang nach draußen antrat und ganz begeistert zu sein scheint von der Sonne und dem leichten Wind. Sie fliegt MIT meinen Wellensittichen um die Wette und nicht vor ihnen davon. Es macht Spaß, das zu erleben. Sie sitzt häufig auch ruhig auf einer Schaukel und beobachtet ihre neuen Kumpel/ Kumpelinnen oder auch die Gartenvögel und die vielen Wildgänse, die schnatternd über die Voliere hinwegfliegen.

 

Natürlich hatte ich heute Bestechungsbasilikum dabei, welchen sie durchaus interessant fand, jedoch gefiel ihr meine Schulter und mein Arm wohl besser. Ich war ganz verblüfft und beglückt, als sie darauf landete und auch etwas abtastete. Davon habe ich keine Fotos gemacht, da ich sie nicht verscheuchen wollte.

zum Vergrößern Bild bitte anklicken
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23. Dezember 2015 - Nun wohnt Lotte seit zehn Tagen bei den Kostbarkeiten und ist ziemlich viel unterwegs. Es gilt ja auch so einiges zu entdecken und auszukundschaften. Sie zeigt sich hier immer noch unerschrocken und aufmerksam. Dabei gar nicht ängstlich, aber erwartungsvoll.  Wenn sie die Gartenvögel entdeckt oder auch die Wildgänse, die hier im Augenblick in großen Scharen über die Voliere ziehen, schaut sie ihnen interessiert nach und hört sich ihre Sprache an. Ich habe schon des Öfteren von einem kleinen Rotkehlchen berichtet, welches stets zutraulich in meiner Nähe weilt. Dieses Rotkehlchen hockt häufig vor der Voliere, schaut neugierig zu meinen bunten Kostbarkeiten und scheint so, als würde es sich sehr gerne mit ihnen austauschen. Lotte findet es sehr interessant. Bisher hat sie noch keinen Kontakt aufgenommen, doch bin ich gespannt, ob das noch passieren wird.

 

Übrigens habe ich sie heute erneut gewogen, da ich ihr Gewicht im Auge behalten möchte - sie wiegt aktuell 53 g. D. h. sie hat durch die Umstellung von Wohnungshaltung auf Außenvolierenhaltung, die viele Bewegung, da es viel Neues zu entdecken gibt und durch die andere Ernährung (ich mische viel Knaulgras unter das Futter) einiges abgenommen. Ihre Kloake ist sauber und ihr Kot vollkommen in Ordnung.

24. Dezember 2015 - Schon wieder Neuigkeiten... und was für welche! Soeben machte ich mich in der Außenvoliere mit Wassereimer, Schwamm und Handfeger an die Arbeit, um den Außenbereich weihnachtlich frisch zu machen. Ich befreite die Betonsteine von dem Vogelkot, indem ich sie fleißig mit einer Bürste und Essigwasser bearbeitete. Dabei sah mir Lotte sehr interessiert auf einem Ast sitzend zu. Immer wenn ich nach oben sah, trafen sich unsere Blicke. Sie wirkte entspannt und locker. Meine restlichen Kostbarkeiten waren im Schutzhaus und hatten wohl keine Lust, mir bei der Arbeit zuzuschauen. Als ich fertig war und mein Werk begutachtete, fragte ich Lotte, ob sie hier bei uns und ihren neuen Freunden zufrieden ist. Ich erwartete natürlich keine Antwort. Danach - ich weiß, es hört sich etwas schräg an - sang ich ihr ein Weihnachtslied vor und ihr schien es zu gefallen, denn sie legte das Köpfchen schief, machte es sich gemütlich und sah ganz so aus wie auf dem Bild über diesem Text.

Mutig näherte ich mich ihr, streckte meine linke Hand aus und führte sie immer näher an ihr Köpfchen .... bis ich sogar ihren Hals berührte und ihre erstaunlich weichen Federchen. Für kurze Zeit hielt ich inne und beobachtete ihre Atmung.. ob sie eventuell durch schnelleres Atmen anzeigt, daß sie aufgeregt ist. Doch dieses war nicht der Fall, ich streichelte sie am Hals und sie ließ es zu. Nach einer kleinen Weile streckte sie sogar ihr Köpfchen nach oben und zeigte mir so, wo ich sie noch kraulen sollte. Vielleicht lässt sie dieses zu, weil sie noch keinen Wellipartner hat, der das dann sicherlich übernehmen wird. Eventuell ist sie ja auch Menschen gegenüber so zutraulich.

 

Sie hat mir damit ein ganz tolles Weihnachtsgeschenk gemacht und ich freu mich über ihr mir entgegengebrachtes Vertrauen.... schließlich hatte ich keine Bestechungshirse oder Ähnliches in der Hand. Juchuh!!

 

 

 

16. September 2017 - Lotte hat sich hier bei meinen Kostbarkeiten wunderbar eingelebt und hat tatsächlich hier ihre Liebe gefunden, nachdem Gandalf hier einzog, der bei einer Brut bei einem befreundeten Züchter sein Weibchen durch Tod verloren hatte.

 

Lotte war anfangs nicht so sehr entzückt wie er, denn sie zierte sich etwas, legte aber immer Wert darauf, dass er sich ausschließlich um sie kümmert, wenn er mal in eine andere Richtung sah. Durch sein stetes Baggern gewann er sie, ihre Liebe und ihre gemeinsame Zeit. Er hat sich als ihr weißer Schatten herauskristallisiert und er fehlt ihr, wenn er mal nicht bei ihr ist.... was selten vorkommt.

 

Ihre gemeinsame Geschichte kann man bei Interesse hier nachlesen.

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11. Mai 2018 - Lotte mausert momentan ganz arg und sieht an ihrer Stirn schon fast kahl aus. Glücklicherweise sind ihre neuen Federchen schon in den Hülsen zu sehen und wenn ihr Lottes Stirnfedern näher sehen wollt, braucht ihr nur das Foto anklicken und schon sieht man die Federhülsen. Sie ist momentan auch etwas zurückhaltender, als gewöhnlich und ruht in sich selbst. Sicherlich ist es für ihren Körper anstrengend.

 

Ihr lieber Partner Gandalf steht ihr zur Seite und findet sie weiterhin schön und begehrenswert. Dieses zeigt er ihr auch täglich mehrmals und lässt sie selten aus den Augen. Keiner der hier noch anwesenden Männchen darf ihr zu nahe treten, dann ist er schnell wieder an ihrer Seite und kämpft auch gerne.

2019

06. März 2019 - Die kleine, hübsche Lotte ist immer noch mit ihrem Gandalf zusammen. Sie ist eigentlich immer ziemlich kess und untersucht alles, was neu ist, sofort, gerne und unerschrocken. Vor kurzem ist wieder einmal ein Wellensittich verstorben und das hat meine Bande ziemlich aus der Bahn geworfen. Sie sind mit den Jahren sehr zusammengewachsen und jeder Welli, der nicht mehr dabei ist, wird sehr vermisst. Es sind ja mittlerweile auch nur noch 6 Kostbarkeiten und die verlaufen, pardon, verfliegen sich in der Voliere ...

 

Um meine Wellensittiche etwas abzulenken, kaufte ich ein buntes Gebamsel, damit sie etwas Neues zu bestaunen haben. Lotte ist sonst immer die Erste, die das Neue untersucht und sehr neugierig ist. Doch dieses Mal... seht selbst:

26. März 2019 - Lotte ist momentan ziemlich aktiv. Das liegt allerdings sicherlich auch daran, dass ich einiges verändert habe in der Voliere, damit die nur noch 6 Wellensittiche abgelenkt sind. Sky und Nymphi fehlen immer noch sehr. Ihr Tod kam zu plötzlich. Nun habe ich umgeräumt und neue Dinge in das Schutzhaus gehängt und auch in den Außenbereich. (30.03.19 - mit Fortsetzung der Bildergeschichte)

2020

Auf der linken Seite unter ihrem Flügel auf dem Rücken hat sie dieses Lipom. Den Flügel kann sie nicht mehr normal anlegen.
Auf der linken Seite unter ihrem Flügel auf dem Rücken hat sie dieses Lipom. Den Flügel kann sie nicht mehr normal anlegen.

08. Mai 2020 - Heute habe ich keine guten Neuigkeiten über Lotte zu berichten. Eigentlich kann ich es kaum glauben, dass es mir nicht schon früher aufgefallen ist, denn ich halte mich noch häufiger bei meinen Kostbarkeiten auf und quatsche mit ihnen, seit es nur noch fünf Wellensittiche sind. Ich finde es schon fast zu wenig, denn sie kannten ja bisher nur dieses quirlige Durcheinander und dadurch den Austausch mit vielen Gleichgesinnten.

 

Gestern war ich wie immer bei meinen verbliebenen Wellensittichen und reichte ihnen lange Gräser, die ich in meinem Garten extra für sie habe wachsen lassen. Sie waren alle begeistert... auch Lotte. Ich freute mich über die gelungene Beschäftigungs-/ Ablenkungsmöglichkeit meiner Wellis und quatschte etwas mit Lotte. Zunächst fiel mir auf, dass ihr rechter Flügel etwas abstand, doch ich dachte, dass sie sich etwas abstützt, um besser an die Gräser zu gelangen. Beim genaueren Hinschauen und nachdem sie sich gedreht hatte, um ein Körnchen aus dem angebotenen Gras besser herauszupfen zu können, da fielen mir bald die Augen aus dem Kopf! Es befand sich eine große Beule auf dem seitlichen  Rücken fast von dem linken Flügel verdeckt. Sie verhält sich so, als wäre nichts verändert, doch natürlich muß ich damit zum vogelkundigen Tierarzt. Wahrscheinlich handelt es sich hierbei um eine gutartige  Fettgeschwulst, ein Lipom. Lotte gehört ja eher zu den molligeren Wellis, die zusätzlich von ihrem Partnervogel sehr fürsorglich überfüttert wird und dieses auch sehr gerne einfordert.

 

Die wilden Wellensittiche im Outback Australiens finden nicht wie unsere gut behüteten Wellensittiche jederzeit Futter in ausreichender Menge vor, also futtern sie sich eine Fettreserve an für schlechte Zeiten.... und dieses instinktive Verhalten zeigen auch unsere häuslichen Wellis immer noch. Vermutlich ist ein Lipom eingelagertes, überschüssiges Fett und der Körper lagert es konzentriert an einigen Stellen ein, die dann bei den kleinen Wellikörpern sehr groß erscheinen. Solange sie nicht daran herumknabbert und es sie nicht beim Fliegen stört, wird wahrscheinlich alles bleiben wie bisher. Falls das Lipom allerdings zu groß werden sollte und sie beim Fliegen behindert, wird sie operiert werden müssen. 

 

Nachtrag nach dem Anruf beim Tierarzt: Am Donnerstag habe ich nun einen Termin beim vogelkundigen Tierarzt. Da Lotte sich ganz normal verhält und sie lebhaft und interessiert ist, hat es keine Eile. Sie sagte mir, dass es viele Wellensittiche, vor allen Dingen weibliche, haben und gut damit leben können. Trotzdem schaut sie es sich natürlich an.

14. Mai 2020 - Heute ist es soweit und ich bin schon sehr aufgeregt, weil ich Lotte nach dem Mittag einfangen muß, um sie für den Tierarztbesuch in die Transportbox zu setzen. Sie wird sich sehr ängstigen, denn ohne ihre Truppe oder auch ihren Partner zu sein, ist sie nicht gewohnt.

 

Ich weiß, dass ich beide in die Transportbox setzen könnte, damit der Weg nicht zu schwer wird für Lotte, doch in der Vergangenheit habe ich leider die Erfahrung gemacht, dass der Stress dann auch für den Begleitvogel sehr groß war und er dadurch für Krankheiten empfänglicher wurde. Aus diesem Grund bleibt Gandalf zu Hause und muß dort auf seine Lotte warten. Das ist natürlich auch mit Stress verbunden, aber er hat dann weiterhin seine gewohnte Umgebung, die Kumpels, Futter und Wasser.

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So, wir sind zurück und zuerst möchte ich schreiben, dass besonders Gandalf sehr erleichtert und erfreut war, als er Lotte wieder "in seine Arme"' schließen konnte. Er tirillierte die ganze Zeit und auch sie gab endlich wieder Töne von sich, denn die ganze Zeit über im Auto und auch beim Tierarzt war sie still und gab keinen Laut von sich. Sie biß auch nicht, was eigentlich so gar nicht ihre Art ist. Normalerweise wehrt sie sich sehr.

 

Lotte hat also tatsächlich ein großes Lipom, aber es scheint leider nicht gutartig zu sein, denn es läßt sich nicht verschieben und ist unter dem gelben Fettgewebe dunkel und fest. Außerdem bedeckt es sehr viel Haut, sodaß man es nicht operieren kann. Für eine Operation müßte sehr viel Haut weggeschnitten werden und dann bleibt zu wenig für das Zusammenführen der verbliebenen Haut... Sie soll es jetzt noch gut mit ihrem Partner haben, den sie sehr liebt und der sie sehr liebt, und wenn sie Schmerzen bekommt, werde ich Schmerzmittel geben, solange es klappt und dann....

 

Versuchen könnte ich auch, Lotte separat zu setzen, das würde heißen, ohne ihren geliebten Gandalf, und dann schauen, ob sie so eventuell abnehmen würde. Ich könnte den Käfig von ihr dann in die Voliere stellen, damit sie weiterhin ihre Freunde sehen kann, aber ihr eigenes Futter hat. DOCH Gandalf würde sie durch die Stäbe weiter füttern und es wäre für beide eine Quälerei. Ich könnte Lottes Krankenkäfig auch ins Haus nehmen und dann wäre sie völlig auf sich alleine gestellt. Aber auch das wäre eine Quälerei, da sie ihren Partner und ihre Freunde vermissen würde. Falls sie dann tatsächlich abspecken würde und ich sie wieder zur Truppe setze, beginnt das Spielchen von Vorne.... Natürlich könnte ich Lotte auch MIT ihrem Gandalf separieren und in das Haus holen und da dann das Futter für beide verringern, sodaß Gandalf zunächst sich versorgen müßte....

24. Mai 2020 - Ich möchte kurz auf die aktuelle Situation von Lotte eingehen. Sie ist unverändert... das lipomähnliche Gebilde ist nicht weitergewachsen und sie verhält sich ruhig und ausgeglichen wie immer. Sie hat weiterhin ihren Gandalf im Griff und er kümmert sich aufopfernd um sie und ihr Bäuchlein, welches sorgfältig und gut gefüllt wird mit seiner Hilfe. Natürlich kommt er dabei auch nicht zu kurz. Er ist nur glücklich, wenn sie es ist. Mal sehen, was die Zukunft bringen wird. Sie wiegt übrigens aktuell 64 g.