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2012

Um die Kostbarkeiten vor den Herbststürmen, dem eisigen Regen, dem Schnee besser zu schützen, wurde die Außenvoliere  im unteren Bereich von außen mit Luftpolsterfolie ummantelt und der obere Teil mit Plexiglas versehen, sodaß die Kleinen weiterhin Durchblick haben, wenn sie die anderen Vögel, Tiere und Menschen beobachten wollen. Es fällt dann nur noch durch ein kleines, offenes Rechteck von oben Regen und Schnee.

 

Nun können sie auch bei stürmischem Wetter den Außenbereich nutzen und haben dadurch auch im tiefen Winter viel mehr Möglichkeiten zu spielen und zu fliegen.

Nach einer Nacht kann man nun erkennen, dass sich die Nachtfeuchtigkeit auf dem Plexiglas absetzt und am Morgen sehr beschlagen ist - von Weit-/ bzw. Durchblick ist da erst einmal nicht mehr die Rede.
Nach einer Nacht kann man nun erkennen, dass sich die Nachtfeuchtigkeit auf dem Plexiglas absetzt und am Morgen sehr beschlagen ist - von Weit-/ bzw. Durchblick ist da erst einmal nicht mehr die Rede.

 

 

 

Im Laufe des Vormittages wird es wieder klar und damit durchsichtig. Wenn man nun die Außenvoliere betritt, hat man einen ruhigen Eindruck, fast so, als befände man sich in einem Zimmer mit Frischluft. Bin gespannt wie sich alles verhält, wenn die ersten Stürme einsetzen.

Die Aussenvoliere sieht nun wetterfest aus und ich bin etwas ruhiger, wenn ich an die kleinen Kerlchen dort draußen denke, die ihrem ersten Winter entgegensehen.
Die Aussenvoliere sieht nun wetterfest aus und ich bin etwas ruhiger, wenn ich an die kleinen Kerlchen dort draußen denke, die ihrem ersten Winter entgegensehen.

07. Dezember 2012 - Nun ist es tatsächlich passiert und es stürmt und schneit. Der Wind wird tatsächlich gut abgehalten und den Wellensittichen geht es gut. Sie fliegen, schaukeln, spielen und turteln draußen. Natürlich haben sie zuerst gestaunt, als sie das pudrige Weiße überall verteilt sahen - sogar auf ihren Sitzstangen. Anfangs landete man kurz und flog ganz schnell wieder fort.

 

Im Moment halten sie sich noch vermehrt unter dem überdachten Teil der Außenvoliere auf. Unten sieht man ein Schneebild der Voliere:

 

 

Die Wellensittiche stört die Kälte dort draußen überhaupt nicht. Sie sitzen bei starkem Wind und Frost sehr gerne im Schutzhaus und "unterhalten" sich auf wellensittisch. Großes Glück hatten sie allerdings bisher mit diesem milden Winter. Es sind - ohne dass ich den Frostwächter einschalten mußte - konstante 10 °C plus im Schutzraum.


2013

16. Januar 2013 - Wetterwechsel! Die winterliche Kälte ist wieder zurück und mit ihr jede Menge Schnee. Nun kommt dann doch noch die Härteprüfung für meine früheren Stubenhocker. Im Schutzhaus ist zwar der Frostwächter an, jedoch zeigt das Thermometer im Innenbereich auf 0°C. Den Wellis scheint es wenig auszumachen, denn sie sind sehr munter und rege, fliegen viel, zanken viel, vertragen sich wieder und keiner sitzt in der Ecke rum und friert. Auffällt im Augenblick, dass sie ihre "Winterpullis" herausgeholt haben, d. h. sie sitzen mit aufgelockertem Federkleid und sehen alle einfach nur pummelig aus. Wenn sie dann fliegen, scheinen sie plötzlich wieder schlank und rank zu sein.

24. Februar 2013 - Es schneit und schneit und schneit! Zwischendurch hatten wir schon frühlingshafte Temperaturen, doch die Frühlingsgefühle werden nun erst einmal wieder auf Eis gelegt. Die Wellensittiche staunen nicht schlecht, dass in ihrer Außenvoliere wieder dick Schnee liegt. Sie trauen dem Ganzen nicht wirklich, finden es aber höchst interessant. Die Kälte macht ihnen nichts aus. Sie sitzen einfach plustericher herum oder fliegen sich warm. Das fröhliche Leben dort draußen geht weiter.

09. November 2013 - Es ist wieder soweit.... Jetzt mit den Herbststürmen wurde die Voliere wieder winterfest gemacht. Die Plexiglasscheiben, die als Schutz vor den heftigen Winden vor die Gitter der Außenvoliere geschraubt werden müssen, wurden am Wochenende installiert. Dann sind die Tiere auch vor eventuellen wiederholten Angriffen durch den Sperber geschützt. Er hat keine Möglichkeit mehr, an sie heranzukommen, da seine Krallen am Plexiglas abprallen würden. Übrigens: ich habe den Bereich rund um die Voliere seit dem Angriff verstärkt unter Beobachtung gehabt, jedoch war von dem Greifvogel nichts mehr zu sehen. Er wird sich seine Beute woanders geholt haben, um selber zu überleben.

2014

27. Dezember 2014 - Und wieder kann ich schreiben.... es ist wieder soweit.... Weihnachten ist gerade vorbei und es fiel heute Morgen Schnee vom Himmel in dicken Flocken. Leider, leider mischten sich innerhalb kürzester Zeit auch Regentropfen unter die Schneeflocken und so war der Schnee nicht locker und flockig, sondern eher feucht und klitschig. Trotzdem freuten sich meine Kostbarkeiten über diese unerwartete Überraschung, die da vom Himmel auf sie herabgeschickt wurde. Lilly, Frédérique und Aloha kannten die weißen Flocken noch gar nicht und erschreckten sich auch dementsprechend bei Berührung des weißen "Traums". Leider habe ich kein Foto mehr machen können, als das weiße Unbekannte beleckt und als Spielzeug bearbeitet wurde. Vielleicht bekomme ich ja noch die Gelegenheit dazu....

2015

08. März 2015 - Ich habe am heutigen sonnigen Sonntag die Außenvoliere aus ihrem Winterkleid geschält und meine Kostbarkeiten waren ausser Rand und Band. Wir hatten mittags so etwas 18 Grad Celsius und ich schnappte mir kurzentschlossen Schraubendreher und legte los. Schraube um Schraube wurde wieder gelöst, leider habe ich noch nicht alle Schrauben durch Edelstahlschrauben ausgetauscht und so war so manche durch Regen und Frost angerostet und machte Probleme bei der Noppenfolie im unteren Bereich, denn diese drehte sich direkt an der Schraube mit. Mist! Da muss ich mir im nächsten Spätherbst etwas anderes einfallen lassen.

 

Die Vögel staunten nicht schlecht und beobachteten ganz genau, was ich da denn so treibe. Schraubt uns unsere Körnchengeberin etwa die Voliere ab? Als sie dann wieder ungehindert den Wind spürten, flogen sie ausgelassen hin und her und man merkte ihnen ihre Freude an. Zum Abschluß spritzte ich mit einem Wasserschlauch alles gründlich sauber und sie plantschten lustig dabei in den sich bildenden Pfützen. Davon habe ich leider keine Bilder!

13. November 2015 - Heute wollte ich die Voliere winterfest machen und traf die Vorbereitungen, um später die Plexiglasscheiben und Noppenfolie ausserhalb der Außenvoliere zu befestigen, damit die Kostbarkeiten auch im Winter vor zu heftigen Winden geschützt sein werden. Ich legte mir den Akkuschrauber zurecht, da ich vorher noch die äußeren Verkleidungshölzer abschrauben muss, um dahinter dann den Wetterschutz anbringen zu können.

 

Ich hatte die ganze Zeit über eine liebe Begleitung, welche mich sehr aufmerksam beobachtete und immer näher rückte.... es war ein kleines Rotkehlchen, welches in meinem Garten zu Hause ist. Ich habe es schon häufig abgelichtet und auf meiner anderen Webseite habe ich ihm eine Seite gewidmet. Nun musste ich genau aufpassen, wo ich meine Schritte hinlenkte, denn das Rotkehlchen hüpfte zwischen meinen Beinen herum und es störte sich nicht an mir, bzw. fand es meine Anwesenheit spannend.

 

Frohgelaunt machte ich mich an die Arbeit und fing an, die Verkleidungshölzer abzuschrauben. Hier bekam ich einen Riesenschrecken! Nach dem Entfernen sah ich dahinter an einigen Stellen feuchtes Holz bespickt mit Schnecken, Asseln und sogar Regenwürmern. Positiv für mein Rotkehlchen, denn es bediente sich an diesen Kleintieren! Diese hatten bereits fleißig damit begonnen, das Holz der Voliere zu bearbeiten. Die Ummantelungshölzer hatten die Feuchtigkeit gehalten und die Hölzer dahinter nicht trocknen lassen. Ein idealer Nährboden für allerlei Getier. Nun könnte sich natürlich auch der holzzerstörerische Pilz breit machen und dies würde für Teile der Voliere das AUS bedeuten.

 

Ich habe mich nun entschlossen, nachdem ich alles gründlich abgebürstet und gereinigt habe, die Außenvoliere ohne die den Außenbereich schützende Plastikfolie und Plexiglas zu lassen und auch die Verkleidungshölzer vorerst nicht zu befestigen. Die Luft muss zirkulieren können und das Wasser gut ablaufen und dann hoffentlich trocknen. Natürlich ist diese Jahreszeit nicht wirklich geeignet für diesen Prozess. Mit dieser Variante hatte ich jetzt im vierten Jahr (der Bau der Voliere begann im Winter 2011) nicht gerechnet.

 

Meine mittlerweile nur noch 9 Kostbarkeiten müssen nun bei Stürmen in ihrem gemütlichen, beheizten Schutzhaus heftige Winde, Stürme oder Schneefälle aussitzen. Sie haben natürlich die freie Wahl, sich auch außerhalb zu vergnügen, jedoch haben sie bisher instinktiv die für sie richtige Entscheidung getroffen.